Ontologie-basierte interoperable Workflows zur Entwicklung und Optimierung von Stahlwerkstoffen für den Bauteileinsatz: Von der Blechhalbzeugherstellung zur Crashsicherheit
Projektlaufzeit: 01.02.2021 – 31.01.2024
Ansprechperson(en)
- Franz Roters | ...@mpie.de
- Dirk Helm | ...@iwm.fraunhofer.de
- Lars-Peter Meyer | ...@infai.org
- Lukas Morand | ...@iwm.fraunhofer.de
- Yoav Nahshon | ...@iwm.fraunhofer.de
Publikationen
- StahlDigital: Ontology‐Based Workflows for the Steel Industry | Franz Roters, Ahmed Aslam, Yang Bai, Matthias Büschelberger, Kirill Bulert, Alexander Butz, Tilmann Hickel, Tushar Jogi, Silke Klitschke, Michael Martin, Lars-Peter Meyer, Lukas Morand, Yoav Nahshon, Norman Radtke, Ujjal Saikia, Andreas Trondl, Alexander Wessel, Paul Zierep, Dirk Helm (2025)
- Semantic Orchestration and Exploitation of Material Data: A Dataspace Solution Demonstrated on Steel and Copper Applications | Yoav Nahshon, Lukas Morand, Matthias Büschelberger, Dirk Helm, Kiran Kumaraswamy, Paul Zierep, Matthias Weber, Pablo de Andrés (2025) | DOI: https://doi.org/10.1002/adem.202401448
Poster
2023-09-22_Vollversammlung_Poster2_StahlDigital
2023-09-22_Vollversammlung_Poster1_StahlDigital
Vorträge
2023-09-22_Vollversammlung_StahlDigital
2022-03-17_Vollversammlung_StahlDigital
2021-06-10_BMBF_KickOff_StahlDigital
2022-08-22_ACHEMA_Beitrag_StahlDigital
Demonstratoren
2023-09-22_Demonstrator_StahlDigital
Vom Stahlblech zur Crashsicherheit mit innovativen digitalen Strategien
Das Projekt StahlDigital erarbeitet neue digitale Strategien für Stahlwerkstoffe. Dabei werden sowohl die Herstellung des Materials (des Stahls selbst), die Verarbeitungsprozesse wie auch das Design der fertigen Bauteile betrachtet, damit diese zukünftig schneller und passgenauer entwickelt werden können. Neuartige Methoden der digitalen Wissens- und Datenverarbeitung kommen hierbei zum Einsatz. Ziel des Projektes ist es, ein anwendungsspezifisches Wissensnetz am Beispiel der Prozesskette von zwei Stahlblechwerkstoffen zu entwickeln und zu etablieren. Dazu werden Software-Werkzeuge für flexible Prozessabläufe bei Simulationen und Versuchen erstellt. Die Leistungsfähigkeit dieser Werkzeuge wird anhand industrieller Anwendungsszenarien im Rahmen der Entwicklung und Optimierung von Stahlblechen für Karosse-riebauteile demonstriert. Dabei wird der gesamte Herstellungsprozess von der Halbzeugherstellung über die Bauteilherstellung bis zur Bauteileigenschaft (Crashsicherheit) mit einbezogen.
Die Projektergebnisse legen die Grundlagen für die beschleunigte Einführung von neuen Werkstoffen und Prozessen in der Produktentwicklung von Blechbauteilen. Entwicklungszeiten und -kosten können so reduziert werden. Aufgrund der Übertragbarkeit der Projektergebnisse, insbesondere über die Plattform MaterialDigital, werden die Materialforschung sowie die Herstellung und Verarbeitung von Materialien mit digitalen Methoden, Konzepten und Verfahren nachhaltig gestärkt.