Digitale Materialbetrachtung entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Stahlkomponenten zur Effizienzsteigerung, Lebensdauerprognose und Bestimmung des CO₂-Fußabdrucks
Projektlaufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2028
Ansprechperson(en)
- Allgemein | Alexander Dyck | ...@de.bosch.com
Publikationen
- Mining Multimodal Fatigue Data Using Reasoning Foundation Models and Formalized Domain Knowledge | Jyoti Prakash Mohanty; Akhil Thomas; Tresa M. Pollock; Ali Riza Durmaz (2025) | DOI: 10.26434/chemrxiv-2025-xwd6c
PMD Vollversammlung 26.11. - 28.11.2025
2025-11-26_DiStEL_VV_Präsentation
Die Fertigung typischer Stahlkomponenten zeichnet sich durch eine Vielzahl energieintensiver Prozessschritte aus, die einen maßgeblichen Einfluss auf die resultierenden Material- und Komponenteneigenschaften haben. Aufgrund fehlender Daten und Datenverknüpfungen gibt es bisher allerdings keinen umfassenden Überblick über diesen Zusammenhang und damit auch nicht die Möglichkeit einer ganzheitlichen Optimierung der Prozesskette bzgl. Materialeigenschaften, Energieverbrauch, CO2-Emissionen ReUse / Recyclingvermögen. Es fehlt eine skalenübergreifende ontologische Beschreibung der Prozesse und Werkstoffe.
Das Vorhaben legt den Grundstein für den Einsatz ontologiebasierter Datenflüsse bei Produktion, Qualitätssicherung, Produktentwicklung und Recycling/ReUse in der industriellen Praxis. Die Partner Bosch, Schäffler, BMW, DECOIT, LRP und Smoods sehen in der digitalen Transformation zur Beschreibung des System-, und Bauteillebenszyklus ein entscheidendes Element für die Zukunftssicherung des Industriestandortes Deutschland im internationalen Wettbewerb. Im Erfolgsfall wird der hier zu entwickelnde ontologiebasierte automatisierte Workflow zu einem industriellen Standard.